Leubatalsperre
 

Foto: Iris Winkler

Von den knapp 300 in Deutschland erfassten Talsperren stellt die bei Hohenleuben eine der kleineren und mit einem jüngeren Erbauungsdatum dar. Nur einen Kilometer östlich von einer der kleinsten Städte Ostthüringens, dem etwa 1.900 Einwohner zählenden Hohenleuben gelegen, stellt sie mit ihrer Lage im Leubatal ein landschaftliches Kleinod dar, das vor allem für Naturfreunde und Wanderer ein beliebtes Ausflugsziel darstellt.

In den Jahren zwischen 1972 und 1981 errichtet, staut die südlich der Stadt Geragelegene Talsperre das Wasser des Flüsschens Leuba, um damit den Wasserstand der Weida bei Niedrigwasser zu erhöhen. Dabei bildet sie den Abschluss des außerdem aus der Talsperre Zeulenroda und der Weidatalsperre bestehenden Weidatalsperrensystems. Die Talsperre Hohenleuben erstreckt sich über eine Länge von 3,7 Kilometer, hat ein Fassungsvermögen von rund 5,5 Millionen Kubikmeter und besitzt einen 33 Meter hohen Steinschüttdamm. Als Besonderheit befindet sich die Wasserentnahme für Brauchwasser und für die Hochwasserentlastung in einem trichterförmigen Turm inmitten des Stauraums, von dem aus ein Ableitungsstollen durch den Damm führt.

Zur weiteren Nutzung dient sie noch der Fischaufzucht sowie der Erholung und Entspannung. Auf den 12 km langen Forstwirtschafts - und Wanderwegen laden Bänke zum Ausruhen ein, Angeln sowie der Boots- und Badebetrieb mit Liegewiese machen die Talsperre zu einem Anziehungspunkt in der näheren und weiteren Umgebung.

Eine Floßfahrt die ist lustig, eine Floßfahrt die ist schön!


Foto: Iris Winkler

Ein echtes Highlight bietet die Leubatalsperre mit einer gemütlichen Floßfahrt. Leinen los, so heißt es in den Sommermonaten auf der Leubatalsperre. Dann nämlich startet die feucht-fröhliche Fahrsaison auf unserem Floß. Mitfahren kann, wer sich traut und rechtzeitig im Vorfeld bucht. Ob als Vereins- oder Betriebsausflug, als Junggesellenabschiedsspaß oder mit Familie und Freunden - die Floßfahrt ist definitiv einen Ausflug wert.